Visit Homepage
Skip to content

Goodbye Schweinehund! Meine Tipps für mehr Motivation & Produktivität

motivation2

Die Mög­lich­keit, sich ein paar Tage in der Woche selbst ein­tei­len zu kön­nen, ist manch­mal Fluch und Segen zugleich. Home­of­fice klingt im ers­ten Moment wirk­lich super, hat aber lei­der auch Nach­teile. Denn zuhause fal­len einem gleich 1000 Dinge ein, die man statt der eigent­li­chen Pflicht vor­her noch erle­di­gen könnte. Irgend­wann lan­den die Dinge, die eigent­lich gemacht wer­den soll­ten, aber unan­ge­nehm oder lang­wei­lig sind, auf dem “Mach-ich-später”-Stapel. Und die­ser Sta­pel wächst. Man ist an Auf­schie­be­ri­tis erkrankt. Doch glück­li­cher­weise gibt es einige Tricks, die hel­fen, den Berg an Auf­ga­ben abzu­ar­bei­ten.

UNERLEDIGTE AUFGABEN

Die To-Do-Liste

Um einen Über­blick über eure Auf­ga­ben zu haben, soll­tet ihr euch immer auf­schrei­ben, was ihr noch alles machen müsst. Dabei müsst ihr für euch per­sön­lich ent­schei­den, ob ihr einen Tages- oder Wochen­plan eurer Auf­ga­ben erstel­len wollt. Das Gefühl, etwas erle­digt zu haben und es im Anschluss abha­ken zu kön­nen moti­viert euch, direkt noch die fol­gen­den Auf­ga­ben abzu­ar­bei­ten. Am Ende des Tages oder der Woche gibt es kei­nen schö­ne­ren Anblick, als eine kom­plett abge­hakte Liste!

*

Büro außer Haus verlagern

Ich gehöre zu der Sorte Mensch, die sich sehr leicht von ande­ren Din­gen ablen­ken lässt: Das Geschirr muss noch drin­gend abge­spült wer­den, das kann nicht war­ten. Und hab ich über­haupt schon eine Pause gemacht heute? Dann schaue ich wäh­rend des Mit­tag­es­sens ein­fach schnell eine neue Folge mei­ner Lieb­lings­se­rie auf Net­flix. Aber nur eine, dann gehts wei­ter. Ver­spro­chen! Es ist unglaub­lich, wie wich­tig Dinge oder Auf­ga­ben auf ein­mal schei­nen, die im Ver­gleich zur aktu­ell zu erle­di­gen­den Auf­gabe ein­fach keine Prio­ri­tät haben. Bevor ihr noch auf die Idee kommt, eine Groß­putz­ak­tion zu star­ten, schnappt euch euren Lap­top oder sons­tige Dinge, die ihr benö­tigt und ver­la­gert euren Arbeits­platz in ein Café. Dort seid ihr nicht von eurem Haus­halt oder Net­flix abge­lenkt, habt eine schöne Kulisse und könnt euch voll und ganz eurer Arbeit wid­men.

*

Keine Macht dem Multitasking

Es mag ja sein, dass ihr die wun­der­bare Fähig­keit des Mul­ti­tas­king ein­wand­frei beherrscht, aller­dings stresst es unheim­lich und setzt euch unnö­tig unter Druck. Am Ende habt ihr womög­lich zig Auf­ga­ben ange­fan­gen, aber keine so rich­tig fer­tig­ge­stellt und könnt nichts auf eurer To-Do-Liste abha­ken — total demo­ti­vie­rend! Lie­ber eins nach dem ande­ren und das ohne Stress!

*

Prioritäten setzen

Es gibt Auf­ga­ben, die müsst, sollt oder wollt ihr erle­di­gen. Nach die­ser Rei­hen­folge soll­tet ihr eure Auf­ga­ben auch anord­nen und abar­bei­ten. Das Wich­tigste kommt zuerst! Wenn ihr das dann hin­ter euch gebracht habt, dann sind die Auf­ga­ben, die ihr gerne macht ein Klacks und geben euch die nötige Moti­va­tion, weil sie euch schnel­ler und leich­ter von der Hand gehen.

*

Belohne dich!

Du hast alles erle­digt, was du dir vor­ge­nom­men hast? Prima! Dann darfst du dich gerne mit einer Klei­nig­keit beloh­nen. Ganz egal, ob ein Ent­span­nungs­bad, das Lieb­lings­es­sen oder ein Nagel­lack dei­ner Wahl — wenn man die Beloh­nung am Anfang der Woche oder des Tages schon fest­legt, hat man etwas, auf das man hin­ar­bei­ten kann und auf das man sich freut. Da macht man sich doch gleich viel lie­ber an die Arbeit!

*

Ein motivierender Spruch für den Start in den Tag

IM WORKING

ON MYSELF

FOR MYSELF

BY MYSELF


Auf Platt­for­men wie Pin­te­rest gibt es eigent­lich zu jeder Situa­tion einen moti­vie­ren­den Spruch. Nehmt euch vor, jeden mor­gen einen sol­chen Spruch zu lesen und damit in den Tag zu star­ten. Hal­tet euch zu unter­schied­li­chen Uhr­zei­ten immer wie­der die­sen Satz vor Augen und arbei­tet danach! Sol­che Sprü­che kön­nen unheim­lich auf­bau­end sein, gerade wenn man an bestimm­ten Tagen ein­fach keine Lust hat, den Berg an Auf­ga­ben abzu­ar­bei­ten.

*

LERNEN

Wenn der Magen sich zu Wort meldet

Ganz klar — wer ler­nen muss, sollte nicht von ande­ren Din­gen abge­lenkt sein und sich voll und ganz auf den Stoff kon­zen­trie­ren kön­nen. Wenn man Hun­ger oder Appe­tit hat, ist der Kopf eigent­lich nur noch damit beschäf­tigt, was man in der Mit­tags­pause denn wohl essen wird und stu­diert erst­mal den Wochen­plan der Mensa. Man kann sich dann ein­fach nicht mehr auf das Wesent­li­che kon­zen­trie­ren, sobald Kör­per und Kopf im Hun­ger­mo­dus sind. Des­halb soll­tet ihr mor­gens mit einem guten, lange satt machen­dem Früh­stück und Brain­food (z.B. Chia­pud­ding) in den Tag star­ten.

*

Richtig portionieren

Ihr seid moti­vier­ter, mit dem Ler­nen über­haupt erst anzu­fan­gen, wenn ihr euer täg­li­ches Lern­pen­sum in mach­bare Por­tio­nen ein­teilt. Es gibt nichts Demo­ti­vie­ren­de­res, als am Ende des Tages das Gefühl zu haben, über­haupt nicht vor­an­ge­kom­men zu sein. Häuft euch am Tag weni­ger auf und lernt das dann aber umso inten­si­ver. So behal­tet ihr den Lern­stoff bes­ser und seit nach dem Ler­nen nicht so gestresst, weil ein­fach kein Ende in Sicht ist. Das setzt natür­lich vor­aus, zei­tig mit dem Ler­nen anzu­fan­gen!

*

Ein Arbeitsplatz, der motiviert

Ein schö­ner Arbeits­platz ist ein moti­vie­ren­der Arbeits­platz! Danach soll­tet ihr euer Arbeits­zim­mer oder eure Arbeits­ecke gestal­ten. Han­delt es sich bei dem Platz ledig­lich um einen pro­vi­so­ri­schen Tisch mit Stuhl, an dem ein­fach nichts Schö­nes zu fin­den ist, setzt ihr euch natür­lich nicht so gerne an die­sen Platz. Ihr soll­tet schon rich­tige Vor­freude haben, euch an den Platz zu set­zen, den ihr liebt. Nehmt euch des­halb die Zeit und gestal­tet euch einen schö­nen Arb­teits­platz. Ihr müsst nicht gleich super teure Möbel kau­fen, auch die rich­tige Deko reicht voll­kom­men aus! Auf mei­nem Schreib­tisch zum Bei­spiel steht ein gro­ßes gerahm­tes Bild mit einem moti­vie­ren­dem Spruch. Das kann man ganz ein­fach auch selbst machen. Weil mich eine zu volle Arbeits­flä­che ablenkt, achte ich dar­auf, so wenig wie mög­lich auf mei­nem Tisch zu haben und die­sen auch mög­lichst sau­ber und auf­ge­räumt zu hal­ten. Denn nur wenn ich mich wohl­fühle, kann ich auch gut ler­nen oder arbei­ten.

*

SPORT

Das Thema Sport hätte fast einen eige­nen Blog­post ver­dient. In den letz­ten Mona­ten bin ich zu einem abso­lu­ten Sport­lieb­ha­ber mutiert und ich ver­su­che, mög­lichst jeden Tag Sport in mei­nen All­tag ein­zu­bauen, was bis­her auch super klappt. Jetzt, wo ich lang­sam Erfolge sehe, habe ich total viel Spaß daran, mich meis­tens am Mor­gen aus­zu­powern und mit einem guten Gefühl in den Tag zu star­ten. Das war natür­lich nicht immer so. Gerade in der Anfangs­zeit, wenn man lange nichts gemacht hat und wie­der bei Null anfängt, ist es schwie­rig, sich auf­zu­raf­fen und zum Sport zu moti­vie­ren. Ergeb­nisse machen sich erst nach Mona­ten bemerk­bar und meis­tens hat man schon längst wie­der auf­ge­ge­ben, bis man an die­sem Punkt ange­langt ist. Seit Sport fes­ter Bestand­teil mei­nes All­tags ist, ver­trete ich (öffent­lich) die Mei­nung, dass “viel zu tun”, “arbei­ten” und “keine Zeit dafür” faule Aus­re­den sind. Damit bin ich in den letz­ten Wochen nicht unbe­dingt auf gro­ßen Zuspruch gesto­ßen, einige haben das viel­mehr als Angriff auf­ge­fasst, doch ich bleibe dabei: Wer will, der kann! Ganz egal, wie viel Zeit man zur Ver­fü­gung hat. Dass Sport ein­fach ist, hat nie­mand gesagt, denn sonst würde es jeder ohne Pro­bleme tun!

*

Nicht sitzen, bewegen!

Die Zeit nach Fei­er­abend muss nicht zwin­gend auf dem Sofa oder im Bett ver­bracht wer­den. Anstatt vor dem Fern­se­her zu sit­zen, macht davor doch ein­fach ein paar Sport­übun­gen! Ver­ständ­lich, wenn man nach einem lan­gen Tag nach­hause kommt, möchte man auch mal etwas ent­span­nen. Nehmt euch ein­fach vor, bei jeder Wer­be­pause (und davon gibt es im TV ja lei­der einige) Sport­übun­gen zu machen. Geht es wei­ter im Pro­gramm, dürft ihr euch gerne set­zen. Ich als Netflix-Junkie stelle locker ein Vier­tel mei­ner Frei­zeit für meine Lieb­lings­se­rien zur Ver­fü­gung und denen widme ich dann meine volle Auf­merk­sam­keit. Doch die­sen Teil der Frei­zeit kann ich doch locker zeit­gleich für eine wei­tere Beschäf­ti­gung nut­zen: dem Sport! Arbeit bzw. Anstren­gung und Frei­zeit zugleich und mit der rich­ti­gen Beschäf­ti­gung ist Sport auch gleich weni­ger Anstren­gend und die Zeit ver­geht ein­deu­tig schnel­ler.

*

Morgens Sport? Ja bitte!

Das Tolle: Ihr müsst mor­gens nicht zwei Stun­den frü­her auf­ste­hen um drau­ßen lau­fen zu gehen oder ein Work­out zu machen. Schon zwei Minu­ten am Mor­gen rei­chen! Steht auf und sprin­tet ein­fach eine Minute lang so schnell ihr könnt auf der Stelle. Danach habt ihr noch kurz Zeit für 15 Squats. Tol­ler Neben­ef­fekt: Ihr seid nun wach.

*

Nimm deine Beine, nicht den Bus!

Du hast also keine Zeit für Sport? Gar kein Pro­blem, parke dein Auto auf dem Weg zur Arbeit ein­fach etwas wei­ter weg und gehe das letzte Stück zu Fuß. Wenn du mit den öffent­li­chen Ver­kehrs­mit­teln fährst, steige ein bis zwei Sta­tio­nen frü­her aus und laufe den Rest. Statt den Fahr­stuhl in den fünf­ten Stock zu neh­men, benutze ein­fach die Trep­pen! Der ein­zige Fuß­marsch nach einem anstren­gen­den Vor­mit­tag im Büro ist der Gang zur Kan­tine in der Mit­tags­pause? Nur um dort dann wie­der die ganze Zeit zu sit­zen? Wenn ihr mit dem Essen fer­tig seid, nutzt die übrig­ge­blie­bene Zeit für einen kur­zen Spa­zier­gang an der fri­schen Luft, denn Bewe­gung ist nach so lan­ger Zeit im Sit­zen ein abso­lu­tes Muss!

*

Trainingspartner

Ein Trai­nings­part­ner ist mehr­fach sinn­voll für euch. Wie oft habt ihr euch schon kom­plett in euer Sport­dress gewor­fen, nur um euch dann letzt­end­lich doch nicht mehr auf­raf­fen zu kön­nen? Wenn ihr mit jeman­dem ver­ab­re­det seid, könnt ihr nicht so ein­fach absa­gen, das gehört sich ein­fach nicht. Und am Ende seid ihr froh, doch Sport gemacht zu haben. Alleine Jog­gen oder ins Fit­ness­stu­dio gehen ist lang­wei­lig? Nicht mit einer Freundin/einem Freund! Ihr könnt neben­bei quat­schen und die Zeit geht viel schnel­ler vor­bei, als ihr dach­tet!

motivation1

Schreibe den ersten Kommentar

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *